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27.3.2026

Staatsminister Florian Hahn übernimmt Vorsitz der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung – Vorstand entscheidet über 1 Million Euro für Forschungsprojekte

Die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) steht unter neuer Leitung: Staatsminister im Auswärtigen Amt Florian Hahn hat den Vorsitz des Vorstands übernommen. Er folgt auf Cornelia Pieper, ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt und zehn Jahre Generalkonsulin in Danzig, der die Stiftung für ihr langjähriges und engagiertes Wirken ausdrücklich dankt.

Florian Hahn
Florian Hahn 
Foto: © Cosima Höllt

Der Vorstand kam zu seiner ersten Sitzung zusammen, um die aktuellen Forschungsanträge zu beraten. Neben dem neuen Vorsitzenden, Staatsminister Florian Hahn, sind Prof. Sabine Kunst und Prof. Jan Rydel weiterhin Mitglieder des Vorstands. Vorher hatte der wissenschaftliche Beirat unter dem Vorsitz von Prof. Stefan Troebst Empfehlungen ausgesprochen, auf deren Grundlage der Vorstand acht Projektanträge auswählte, die mit einem Gesamtvolumen von rund 1 Million Euro gefördert werden.

„Ich freue mich, den Vorstandsvorsitz der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung zu übernehmen. Die Stiftung steht für eine vertrauensvolle und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen. Die ausgewählten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und relevant die gemeinsame Forschung ist. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, diese Kooperation weiter zu stärken und neue Impulse zu setzen“, erklärt Florian Hahn.

Die geförderten Projekte decken ein breites Spektrum ab: politikwissenschaftliche Analysen zu Macht und Verantwortung im bilateralen Verhältnis, Untersuchungen zu den deutsch-polnischen Euroregionen, historische Analysen zur Wahrnehmung der deutschen Besatzung in Polen, Studien zur jüdischen Presse in den deutsch-polnischen Grenzräumen, Untersuchungen kunsthistorischer Transferprozesse, Analysen des Literatur- und Kulturtransfers, pädagogische Forschung zur Demokratiebildung im Grundschulbereich.

Die Projekte werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland und Polen durchgeführt, darunter die Standorte Warschau, Berlin, Jena, Mainz, Greifswald, München, Krakau, Breslau, Lublin.

Mit diesen Förderzusagen setzt die DPWS ihre Arbeit zur Stärkung der deutsch-polnischen Wissenschaftskooperation fort. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung über 500 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 16 Millionen Euro unterstützt, vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Damit fördert die DPWS nachhaltig den bilateralen Austausch, die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie die interdisziplinäre, grenzüberschreitende Forschung zwischen Deutschland und Polen.

Medienkontakt:
Daria Mudzo-Wieloch, Geschäftsführerin der DPWS
mudzo-wieloch@dpws.de, 0335-6640594

Pressemitteilung DPWS 27.03.2026 | [PDF - 120,3 kB]

Florian Hahn | [JPG - 703,3 kB]

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