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Hauptverfahren

Informationen zu Ausschreibungen

Aktuelle Termine:
16. April: Antragsfrist im Hauptverfahren
Ende November: Mitteilung der Entscheidungen im Hauptverfahren
Bewilligte Projekte können frühestens zwei Wochen nach Entscheidungsmitteilung beginnen.

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Empfänger der Förderung sind Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland und in Polen. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Die Bewilligungsquote liegt in den Förderverfahren der DPWS im Allgemeinen bei 20 bis 30%. Für die DPWS sind in erster Linie deutsch-polnische Themen und Bezüge von Interesse. Aspekte, die andere Länder bzw. Kulturen betreffen, können aber Teil von geförderten Projekten sein. Insbesondere der europäische Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen ist in vielen Fällen ein sinnvoller inhaltlicher Bestandteil. Die Themen können sowohl gegenwartsbezogen als auch historisch behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Projekten, deren Fragestellungen sich auf Phänomene der Neuzeit beziehen.

Für Anträge auf Forschungsprojekte hat die DPWS vier thematische Schwerpunkte definiert:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Jeder Forschungsantrag muss einem (gegebenenfalls mehreren) dieser Schwerpunkte zugeordnet werden. Nähere Informationen sind im Text „Erläuterungen zu den thematischen Schwerpunkten“ in der Rubrik „Dokumente“ zu finden. Eine Förderung außerhalb dieser Schwerpunkte ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. Antragsteller werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich in Zweifelsfällen frühzeitig an die Geschäftsstelle zu wenden und kurze Projektskizzen formlos einzureichen, um die Vereinbarkeit mit den thematischen Schwerpunkten zu prüfen.

In diesem Verfahren können bis zu max. 80.000 Euro für ein Projekt beantragt werden. Die durchschnittliche Fördersumme beträgt 50.000 bis 70.000 Euro. Die Aufteilung der Fördersumme unter den Projektpartnern sollte zwischen Deutschland und Polen möglichst paritätisch sein, max. können 70 % der Fördermittel einer der beiden Seiten zugutekommen. Die Fördermittel werden jedoch stets vollständig an eine Institution in Deutschland oder in Polen ausgezahlt, die für die Weiterleitung der Mittel an den anderen Partner verantwortlich ist.

Bevorzugt sollen für die Projektbearbeitung Stipendien vergeben werden. Die Stipendienhöhe beträgt für Doktoranden 1.200 Euro in Deutschland/600 Euro in Polen bzw. Postdoktoranden 1.400 Euro in Deutschland/800 Euro in Polen. Zusätzlich zum Stipendium kann eine Kinderzulage in Höhe von monatlich 400 Euro in Deutschland/ 200 Euro in Polen gezahlt werden.
Mitarbeiterstellen werden in begründeten Fällen nur für Teilzeitstellen mit max. bis zu 20 Wochenstunden finanziert.

 

Stand: 19.02.2018

Polski
(URL: http://www.pnfn.pl/pl/547.php)

Dokumente

Ansprechpartner

  • Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung

    • Witold Gnauck
    • Geschäftsführer
    • Telefonnummer: +49-(0)335-6640593
    • E-Mail-Adresse: gnauck@dpws.de
    • Daria Mudzo-Wieloch
    • Stellvertretende Geschäftsführerin
    • Projektleiterin
    • Telefonnummer: +49-(0)335-6640594
    • E-Mail-Adresse: mudzo-wieloch@dpws.de
    • Martina Gierke
    • Sachbearbeiterin
    • Buchhalterin
    • Telefonnummer: +49-(0)335-6640226
    • E-Mail-Adresse: gierke@dpws.de
    • Logenstr. 9-10
    • 15230 Frankfurt (Oder)
    • Faxnummer: +49-(0)335-6640595
    • Homepage: http://www.dpws.de